WILLKOMMEN AUF UNSERER HOMEPAGE!

 

 

 

Heiliger Prophet Elias, bitte für uns!

 

 Der Engel im Fleische, das Fundament der Propheten, der zweite Vorläufer der Ankunft Christi, der ruhmreiche Elias hat die Gnade von oben auf Elisäus herab kommen lassen, hat Krankheit vertrieben und Aussätzige rein gemacht; so möge er Heilung zukommen lassen denen, die ihn verehren. 

 

 

Во плоти Ангел, пророков основание, вторый Предтеча пришествия Христова, Илия славный, свыше пославый Елиссееви благодать недуги отгоняти и прокаженныя очищати, темже и почитающим его точит исцеления.

 

 

 

Sehr geehrte Besucher unserer Homepage!

 

 

Wir heißen Sie recht herzlich Willkommen auf unserer Homepage.

Der Sinn unserer Homepage, ist die Aufrechterhaltung des Kontaktes der Menschen mit unserer Kirchengemeinde.

Wir bieten hier viele Informationen über die Orthodoxie und unsere Gemeinde an.

 

Mit der Liebe Christi.

 

 

 

 



 

03. März 2022 - Appell der Hierarchen an die Pfarrer und Gemeindemitglieder der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland zur Hilfeleistung für Flüchtlinge aus der Ukraine

 

«Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen» (Mt 25, 35)

 

 

In Christo geliebte Väter, Brüder und Schwestern!

 

Der Schmerz, den das ukrainische Volk derzeit erleidet, wird von der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland geteilt. Viele der Geistlichen und Gemeindemitglieder in unseren Diözesen sind Ukrainer. Von ihnen erfahren wir von den Nöten, den Leiden und Ängsten, die ihre Angehörigen durchleben. Militäraktionen bringen nicht nur Zerstörung und Tod mit sich, sondern auch eine humanitäre Katastrophe, die die Menschen zwingt, ihre Häuser zu verlassen. Unser aufrichtiger Wunsch und unsere christliche Pflicht sind die Unterstützung derjenigen, die sich in Not befinden.

 

In diesem Zusammenhang müssen sich alle Gemeinden der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland bei der Arbeit zur Flüchtlingshilfe und bei der Organisation der humanitärem Hilfe für die Ukraine einbringen.

 

Hierzu ist notwendig:

 

1. dass die Pfarrer und Geistlichen mit den Pfarrgemeinderäten und Ehrenamtlichen in den Gemeinden Versammlungen durchführen, um die Möglichkeiten der Gemeinde zu prüfen und einen Plan für die Hilfeleistung zu erstellen. Es ist ratsam, die Aktionen mit den Gemeindemitgliedern zu koordinieren, die Verwandte und Nahestehende in der Ukraine haben, da sie sowohl mit den Menschen, die im Land verblieben sind, Verbindungen haben, als auch mit denen, die von dort weggegangen sind.

 

Flüchtlingshilfe.

 

2. Die Geistlichen müssen den Ankommenden geistlichen Beistand leisten.

 

3. Es gilt, in jedem Bezirk Kontakte zu den staatlichen Behörden (Ausländeramt, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Integrationsrat, Gesundheitsamt) herzustellen; sich über die Stelle und das Verfahren für den Erhalt von Dokumenten für die Neuankömmlinge zu informieren sowie über die Möglichkeiten zu ihrer Unterbringung; seine Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinden anzubieten, als auch ehrenamtliche Hilfe, Partnerschaftsmöglichkeiten zu prüfen und weiter in enger Zusammenarbeit mit der Leitung und den Mitarbeitern der jeweiligen Einrichtungen vorzugehen.

 

4. Die Priester der beiden Diözesen desselben Distrikts sollen in Abstimmung miteinander vorgehen und ihre Schritte in Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden koordinieren.

 

5. Beim Transport der Flüchtlinge von der ukrainischen Grenze zusammenarbeiten.

 

6. Die Neuankömmlinge bei der Bearbeitung von Dokumenten unterstützen.

 

7. Hilfe leisten bei der Übersetzung in Deutsche bei den staatlichen Behörden und medizinischen Einrichtungen.

 

8. Die Verteilung der Flüchtlinge mit staatlichen und/oder ehrenamtlichen Strukturen koordinieren.

 

9. Dort, wo in den Gemeinden entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind, sie für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen.

 

10. Mit Hilfe von Bekanntmachungen und über die sozialen Netzwerke die Gläubigen aufrufen, Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen.

 

11. Die Gemeindemitglieder aufrufen, psychologische und moralische Unterstützung zu leisten.

 

Humanitäre Hilfeleistung.

 

12. In allen Kirchen wird am Vergebungssonntag eine Sommlung von Geldmitteln durchgeführt. Alle Kollekten an diesem Sonntag werden für den Erwerb von humanitären Hilfsgütern verwendet (siehe Ziffer 13) oder an den Hilfsfonds überwiesen. Unter den Gemeindemitgliedern werden die Informationen über den Diözesanfonds mit einem Aufruf zur Hilfe verbreitet:

 

Kirchenstiftung

HypoVereinsbank Bonn

IBAN: DE20 3802 0090 0003 4461 31

BIC: HYVEDEMM402

Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe

www.rok-stiftung.de

 

13. Die Sammlung und Lieferung von humanitärer Hilfe: Lebensmittel (in erster Linie Fertiggerichte), Babynahrung, Windeln, Hygieneartikel, Medikamente usw. sind zu koordinieren.

 

Wir sind aufgerufen, Werke der Barmherzigkeit zu tun. Im Evangelium ruft uns der Herr dazu auf, Ihn in jedem zu sehen, der leidet. „Durch diejenigen, die uns um Hilfe bitten, prüft der Herr unsere Herzen“, sagt der hl. Nikolaj Velimirović. – „Gott braucht nichts von uns für Sich Selbst; Er braucht nichts. Aber Er fordert von uns Barmherzigkeit, um unsere Herzen zu erweichen und zu veredeln.“ Diese Werke zeigen, inwieweit wir in der Lage sind, Gott in unserem Nächsten zu lieben.

 

+ Mark, Metropolit von Berlin und Deutschland

 

+ Tichon, Erzbischof von Rusa, Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland

 

+ Hiob, Bischof von Stuttgart

 

 

 

 

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Der Weg der praktischen Heiligung:

 

"Die Mildtätigkeit, die Liebe und das Fasten heiligen den Menschen; sie bereichern ihn sowohl körperlich, als auch seelisch."

 

Hl. Kosmas von Aitolien

 


Segensgebet des Altvaters Paisie Olaru aus Rumänien

 

 

Der Altvater Paisie Olaru aus dem Sihastria-Kloster in Rumänien, hatte von Gott die Gabe des Heilung und der Befriedung der von der Sünde verletzten Seelen bekommen. Er war ein Heiler der Seelen. Seine theologische Lehrweise war einfach und weise, evangeliumsmäßig und praktisch. Er entschlief im Jahr 1990.

 

 

 

Der Herr, Gott, der Allerbarmer, soll euch segnen; Der Herr soll euch helfen; der Herr soll sich über euch erbarmen; der Herr soll euch vor allem Bösen bewahren; der Herr soll euch mit geistlicher Freude erfüllen; der Herr, der ein guter und menschenliebender Gott ist, soll euch die Sünden vergeben und euch im Paradies aufnehmen, zusammen mit den Gerechten. Segne, Herr, diese deine Diener und ihr Gebet und ihre Liebe und ihren Glauben und ihre Freude und ihre Demut und ihre Geduld. Herr, segne auch ihre Mühe und ihr Haus und ihren Tisch und ihr Brot und ihre Kinder und ihr Leben und schenke ihnen ein christliches Ende ihres Lebens und im anderen Leben eine Ecke des Paradieses, denn gesegnet bist du, in die Ewigkeiten der Ewigkeiten. Amen.

 

 

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Segensgebet des Altvaters Paisie Olaru aus Rumänien
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"Wenn wir diese Punkte immer im Auge haben, dann wird uns Nichts in Verwirrung zu bringen vermögen"

 

   ...Aber nicht alle Sünder werden schon auf dieser Welt bestraft, damit nicht die Menschheit den Glauben an die Auferstehung verliere, sowie auch nicht alle Gerechten Bedrängnis leiden, damit du nicht meinst, es sei die Schlechtigkeit etwas Preiswürdiges, nicht die Tugend. Das sind feste Regeln und Grenzlinien. Nach ihnen richte dich in deinem Wollen, und du wirst nie in Verlegenheit geraten. Denn gleichwie bei den Elementarlehrern die Zahl sechstausend eine Rolle spielt, und wie unter sie Alles gebracht wird, wie jede Division und Multiplikation mit dieser Grundzahl sechstausend ermöglicht wird, wie sich um diese Zahl alles dreht, was Alle wissen, die rechnen gelernt haben: so wird Einer, der diese Grundregeln kennt, die ich nochmal kurz wiederholen will, niemals ein Ärgernis nehmen. Welche sind es?

 

  • (Erstens:) gut ist die Tugend, schlecht ihr Gegenteil, indifferent ist Krankheit, Armuth, Nachstellung, verleumderische Anklage und dergleichen.

  • (Zweitens:) die Gerechten sind hienieden in Bedrängnis, wenn es aber Einigen gut geht, so geschieht Dies, damit nicht die Tugend verhasst wird.

  • (Drittens:) die Bösen leben in Freuden, damit sie im Jenseits gestraft werden; wenn aber Einige schon jetzt gestraft werden, so geschieht es, damit nicht die Schlechtigkeit als etwas Gutes erscheine, indem die schlechten Handlungen unbestraft bleiben.

  • (Viertens:) nicht alle Bösen werden hienieden bestraft, damit nicht der Glaube an den Auferstehungstag verlorengehe.

  • (Fünftens:) es gibt auch unter den Guten Einige, welche Sünden auf sich haben, und von diesen werden sie auf Erden (durch Leiden) gereinigt, und andererseits haben böse Menschen gute Werke aufzuweisen, und dafür empfangen sie hienieden schon den Lohn, um dann im Jenseits gestraft zu werden.

  • (Sechstens:) die meisten Taten Gottes sind unbegreiflich.

  • (Siebentens:) es besteht ein unaussprechlich großer Abstand zwischen uns und ihm.

 

Wenn wir diese Punkte immer im Auge haben, dann wird uns Nichts in Verwirrung zu bringen vermögen.

 

Hl. Johannes Chrysostomus

 

 

 

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Gebet des Hl. Johannes von Kronstadt

 


 

Herr!

 


Liebe ist Dein Name: weise mich nicht zurück, der ich verloren bin. 

 


Stärke ist Dein Name: kräftige mich, der ich erschöpft und schwach bin.

 


Licht ist Dein Name: erleuchte meine Seele, die von alltäglichen Leidenschaften verdunkelt ist.

 


Frieden ist Dein Name: besänftige meine Seele, die unruhig umherirrt.

 


Barmherzigkeit ist Dein Name: lass Deine Gnade für mich niemals enden.

 

Aus: Johannes von Kronstadt, „Mein Leben in Christus“

 


 

 

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Acht Ratschläge des Hl. Paisios vom Berg Athos

 

 

für den zeitgenössischen Menschen

 

 

 

 

 

  1. Habe vollkommenes Vertrauen in Gott

  2. Vereinfache dein Leben, um Sorgen zu vermeiden.

  3. In jeder Versuchung sage: „Ich danke dir, mein Gott, denn das war nötig für meine Errettung.“

  4. Erlange Demut und das Gebet wird in natürlicher Weise zu dir kommen.

  1. Suche nach Frieden im Gebet, nicht nach geistlichem Vergnügen.

  2. Vergiss deine guten Taten, erinnere dich an das Gute, dass dir getan wurde.

  3. Lass dein Denken Gott nahe sein.

  4. Lies die Kirchenväter, auch wenn es nur ein oder zwei Verse täglich sind.

 

 

 

 

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Acht Ratschläge des Hl. Paisios vom Berg Athos für den zeitgenössischen Menschen
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Die Liebe ändert die Natur der Dinge in

 

das Positive.“

 

 

 

 

 

Heiliger Johannes Chrysostomus

 

 

 

 


Die Tränen der Buße
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Gebet

 

Rufe mich zurück von meinen Irrwegen


Ich bin in die Irre gegangen wie ein verlorenes Schaf. Suche deinen Knecht, denn deine Gebote habe ich nicht vergessen.
Ps 118, 176


Ich bin erstaunt, o Herr, über den Plan, nach dem mein Leben verläuft. Über die
Wendungen, die mein Schicksal nahm, über seine Geradlinigkeit. Du greifst ein, und manchmal erkenne ich, dass es so kommen musste. Du machtest meine Gedanken und Pläne zunichte und am Ende entdeckte ich: Es war gut so.
Ich weiß, Herr, dass du mich am Leid nicht vorbeiführst, aber du führst mich
hindurch.
Und wenn ich im finsteren Tal wandere und deine Hand nicht finde, so fürchte
ich doch kein Unglück, denn du bist bei mir.
Ich vertraue dir, o Herr und Vater, auch wenn ich nichts verstehe. Ich überlasse
mich dir. Tu mit mir, was du willst. Ich lege meine Hand in deine Hand und
danke dir, wenn ich immer besser lerne, dies und sonst nichts zu wollen. Einzig
dies wünsche ich: dass dein Wille sich an mir erfüllt.
Erhöre mich, o Herr, da ich in diesem Dunkel umher taste und reiche mir deine
rechte Hand.
Sende mir dein Licht, rufe mich zurück von meinen Irrwegen.
Lass mich, von dir geleitet, zurückfinden zu mir selbst, zurück zu dir.


Hl. Augustinus

 

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Rufe mich zurück von meinen Irrwegen - Gebet des Hl. Augustinus
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Hl. Ephräm der Syrer

 

Erklärung des Evangeliums

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Hl. Ephräm der Syrer Erklärung des Evangeliums
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Die Hl. Sofia
Die Hl. Sofia

Übt euch in viel Geduld!

 

„Ich bitte euch:

Wer sich in Geduld übt,

soll mit Freude erfüllt werden.

Wer sich in Geduld übt,

wird wie die Sonne leuchten.

 

Übt euch in viel Geduld!“

 

 

Hl. Sofia von Klisoura

 

 

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Übt euch in viel Geduld! - Hl. Sofia von Klisoura
Übt euch in viel Geduld! - Hl. Sofia von
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"Für die wahre Buße sind nicht Jahre noch Tage Notwendig, sondern nur ein Augenblick"

 

Hl. Ambrosius von Optina

 

 

 

......................................

 

 

Die seelische Hingabe ist wichtig.

Menschen mit echter Buße als christliche Vorbilder:

 

 

"Gedenke meiner, Herr, wenn du kommst in deinem Reiche."

 

Der gute Räuber

 

 

"Ich habe mich am Herrn versündigt."

 

König David nach der Sünde

 

 

"Gott sei mir Sünder gnädig!"

 

Der Zöllner im Tempel

 

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Ein Augenblick der Buße - Hl. Johannes Chrysostomus - Homilien über die Buße
Ein Augenblick der Buße - Hl. Johannes C
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So schlaft denn fort und ruht aus! Mk 14, 41
So schlaft denn fort und ruht aus! Mk 14, 41

 

 

 Seid wachsam!

 

 

Jesus Christus

 

 


 

Wache auf, der du schläfst,

und stehe auf aus den Toten,

so wird Christus dich erleuchten!

 

 Eph 5, 14

 

 

Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler?

Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?

»Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern,

ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen«:

so holt dich die Armut ein wie ein Wegelagerer (Satan),

und der Mangel wie ein bewaffneter Mann!

 

 

 

Spr 6, 9-11

 

 

Der Tiefschlaf der Sünde: Lasst uns aufwachen und zu Jesus Christus....

 

 

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Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!
Wache auf, der du schläfst, und stehe au
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Über die Nächstenliebe

Hl. Johannes Chrysostomos

 


 

Die geistliche Liebe ist erhaben über jede andere, sie gleicht einer Königin, die über ihre Untergebenen herrscht, und zeigt sich in hehrer Gestalt. Keine irdische Ursache bringt sie hervor wie jene, nicht geselliger Umgang, nicht Dienstbeflissenheit, nicht Natur, nicht Zeit; sondern von oben her kommt sie, aus dem Himmel herab. Und wie kannst du dich wundern, dass sie der Wohltat nicht bedarf zu ihrem Bestand, da sie nicht einmal durch üble Behandlung erstickt wird?

 

Dass aber diese Liebe mächtiger ist als jene, magst du den Worten des hl. Paulus entnehmen: »Gerne wollte ich selbst ausgestoßen sein, fern von Christus, anstatt meiner Brüder.« [Röm 9,3 ]. Welcher Vater würde das wünschen, dass er selbst unglücklich werde? Und wiederum: »Aufgelöst zu werden, um bei Christus zu sein, wäre um vieles besser; im Fleische zu bleiben aber ist notwendiger um euretwillen.« [Phil 1,23f ]. Welche Mutter möchte eine solche Sprache führen und sich selbst so uneigennützig aufopfern?

 

Und vernimm einen weiteren Ausspruch von ihm: »Denn verwaist von euch für eine kurze Weile, dem Angesicht, nicht dem Herzen nach.« [1. Thess 2,17 ] Hier hat schon oft ein schwergekränkter Vater jede freundliche Beziehung abgebrochen, dort aber kommt das nicht vor. Sie (die geistliche Liebe) ist vielmehr hingegangen, um jene, die mit Steinigung drohten, mit Wohltaten zu überhäufen. Denn nichts, nichts ist so stark als das Band des Geistes.

 

Wer wegen empfangener Wohltaten Freund geworden ist, kann sich in einen Feind verwandeln, wenn man ihm nicht beständig Gefälligkeit erweist. Wer infolge vertrauten Umgangs unzertrennlich scheint, bricht den Umgang wieder ab und lässt die Freundschaft erkalten. Das Weib verlässt, wenn Zwistigkeiten ausbrechen, den Mann und verliert alle Liebe zu ihm. Der Sohn wird missmutig, wenn der Vater zu lange lebt. Bei der geistlichen Liebe aber findet nichts von all dem statt: sie wird durch nichts dergleichen aufgehoben, weil sie auch nicht auf dergleichen beruht. Weder Zeit noch weite Entfernung, noch schlechte Behandlung, noch üble Nachrede, nicht Zorn, nicht Übermut noch sonst etwas findet bei ihr Eingang oder vermag sie aufzulösen. Und damit du das begreifst: Moses wäre vom Volke beinahe gesteinigt worden, und er betete für es. Welcher Vater hätte das für den Sohn getan, der ihn steinigen wollte, und nicht statt dessen ihn getötet?

 

Nach dieser Art von Freundschaft also, die vom Heiligen Geiste stammt, wollen wir streben – denn sie ist stark und unauflöslich -, nicht nach jener, wie sie bei der Tafel geschlossen wird. Ist es uns doch sogar verboten, Freunde dort einzuführen. Denn höre, was Christus im Evangelium spricht: »Lade nicht deine Freunde noch deine Nachbarn ein, wenn du ein Gastmahl gibst, sondern die Lahmen und die Krüppel!« [Luk 14,12f ]

 

(aus “Einsichten des Glaubens – Texte der Kirchenväter”, hrsg. A. Heilmann und H. Kraft, dtv, 1968 bzw. Kösel Verlag München, 1963-1966, Johannes Chrysostomus: Kommentar zum Kolosserbrief, 1. Homilie, 3)

 

 

 

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Über die Nächstenliebe – Hl. Johannes Chrysostomos
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Wahres Fasten

 

Fasten stiftet Frieden. Wenn alle Völker den Rat des Fastens annähmen, würde tiefster Friede in der Welt herrschen; die Völker würden nicht mehr gegeneinander aufstehen,und auch die Heere würden einander nicht in Stücke hauen. Unser ganzes Leben wäre nicht in so hohem Grade von Stöhnen und Seufzen erfüllt. Das Fasten würde alle lehren, die Liebe zu überflüssigen Dingen und die Neigung zu Feindseligkeiten aufzugeben.

 

Hl. Basilius der Große

 

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Wahres Fasten
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Woher stammt denn das Böse?

 

 

Woher stammt denn das Böse? Woher kommt es, dass so viele Menschen böse sind? So fragst du vielleicht.
Doch sage du mir: Woher kommen denn die schlimmen Krankheiten alle? Woher kommt das hitzige Fieber?
Woher der unruhige Schlaf? Woher anders, als vom Mangel entsprechender Tätigkeit des Organismus. Wenn also schon körperliche Krankheiten vielfach durch entsprechende Betätigung oder Nichtbetätigung des freien Willens bedingt sind: um wie viel mehr wird das der Fall sein, bei Zuständen, die ausschließlich durch den Willen des Menschen bedingt sind. Was ist die Ursache der Trunkenheit? Nicht die Unenthaltsamkeit der
Seele? Und kommt der Wahnsinn nicht vom Übermaß der Fieberhitze? Und die Fieberhitze? Kommt sie nicht vom Übermaß gewisser Säfte in unserem Organismus? Denn wenn wir durch ein Zuviel oder Zuwenig ein unrichtiges Verhältnis der Stoffe in unserem Organismus verursachen, fachen wir diese Fieberhitze an, und wenn wir dieses Feuer nicht beachten, ist bald eine Feuermasse in uns vorhanden, die wir nicht mehr bewältigen können. So geht es auch mit dem Bösen: Wenn wir es nicht gleich im Entstehen bekämpfen, nicht gleich anfangs ausrotten, so können wir es später nicht mehr vertilgen, denn unsere Kräfte reichen dann nicht mehr aus.

 

Hl. Johannes Chrysostomus


 Das Gotteslob heiligt alles

 

„Du spürst den Himmel nicht, denn du lobpreist Gott nicht. Wenn sich der Mensch im Raum des Gotteslobes bewegt, freut er sich mit allen Dingen. Es gibt Weltmenschen, die uns Mönche verurteilen werden…

Das Gotteslob heiligt alles. Mit dem Gotteslob vergeht der Mensch vor Dankbarkeit, er wird im guten Sinne irre, er feiert alles. Und wenn der Mensch Gott sogar für die geringen Dinge dankt, kommt danach der Segen Gottes so reichlich, dass er es nicht ertragen kann; und dann kann der Teufel nicht mehr standhalten und geht weg.“

 

Hl. Paisios

 

 

 

 

 

 

Lobpreis der 3 Jünglinge

 

 

 

Gepriesen bist du, HERR, du Gott unserer Väter, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

 

Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, hochgelobt und verherrlicht in Ewigkeit.

 

Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, hoch gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

 

Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

 

Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft, hoch gerühmt und gefeiert in Ewigkeit.

 

Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

 

Preist den HERRN, all ihr Werke des HERRN; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Engel des HERRN; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, all ihr Wasser über dem Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, all ihr Mächte des HERRN; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Sonne und Mond; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Sterne am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, aller Regen und Tau; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, all ihr Winde; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Feuer und Glut; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Frost und Hitze; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Raureif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Nächte und Tage; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Licht und Dunkel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Blitze und Wolken; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Die Erde preise den HERRN; sie lobe und rühme ihn in Ewigkeit.

 

Preist den HERRN, ihr Berge und Hügel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, all ihr Gewächse auf Erden; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Quellen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Meere und Flüsse; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Tiere des Meeres und alles, was sich regt im Wasser; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, all ihr Vögel am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, all ihr Tiere, wilde und zahme; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Menschen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Israeliten; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr seine Priester; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr seine Knechte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Geister und Seelen der Gerechten; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, ihr Demütigen und Frommen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

 

Preist den HERRN, Hananja, Asarja und Mischaël; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Denn er hat uns der Unterwelt entrissen und aus der Gewalt des Todes errettet. Er hat uns aus dem lodernden Ofen befreit, uns mitten aus dem Feuer erlöst.

 

Dankt dem HERRN, denn er ist gütig; denn seine Huld währt ewig!

 

Preist alle den HERRN, ihr seine Verehrer, preist den Gott der Götter; singt ihm Lob und Dank; denn ewig währt seine Güte!

 

--------------------

 

 

 

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried und den Menschen ein Wohlgefallen.


Wir loben dich,

 

wir benedeien dich,


wir
beten dich an,


wir preisen dich,


wir sagen dir Dank um deiner großen Ehre willen,

Herr Gott, himmlischer König,
Gott, allmächtiger Vater, Herr, eingeborner Sohn, Jesu Christe, du Allerhöchster,
und dir, du heiliger Geist !


Herr Gott, Lamm Gottes,
ein Sohn des Vaters, der du hinnimmst die Sünd der Welt,
erbarme dich unser, der du hinnimmst die Sünd der Welt,
nimm auf unser Gebet;  der du sitzest zur Rechten des Vaters,

erbarme dich unser!


Denn du allein bist heilig,
du bist allein der Herr,
du bist allein der Höchst, Jesu Christus,
mit dem Heilgen Geist in der Herrlichkeit deines Vaters. Amen.

 

 

------------------

 

 

 

Hallelujah! Lobt Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in der Ausdehnung seiner Macht! Lobt ihn wegen seiner mächtigen Taten, lobt ihn wegen seiner großen Herrlichkeit! Lobt ihn mit Hörnerschall, lobt ihn mit Harfe und Laute! Lobt ihn mit Tamburin und Reigen, lobt ihn mit Saitenspiel und Flöte! Lobt ihn mit hellen Zimbeln, lobt ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Hallelujah!

 

Ps 150

 

 

 

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Gebet des Hl. Johannes Chrysostomus für

 

das Studium der Heiligen Schriften

 

 

 

 

 

 

 

Das Gebet ist der Aufstieg des Geistes zu Gott.

Hl. Nilus

 

 

 

 

 

Herr Jesus Christus, unser Gott, öffne mir die Ohren und Augen meines Herzens zum Hören deiner Worte und zum Verstehen und Tun deines Willens, denn ein Fremdling bin ich auf Erden. Verbirg nicht deine Gebote vor mir, sondern offenbare meinen Augen und ich werde das Wunderbare deines Gesetzes verstehen. Denn auf dich hoffe ich, mein Gott, auf dass du mein Herz erleuchtest.“

 

 Hl. Johannes Chrysostomus

 

 

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Gebet des Hl. Johannes Chrysostomus für das Studium der Heiligen Schriften
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Predigt des Archimandriten Mitrofan

 

PALMSONNTAG

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

Jesus zieht in Jerusalem ein: Hosianna – dieser Ruf erschallt über

 

die Straßen der Stadt. Die Nachricht dringt bis in die hintersten

 

Winkel der engen Seitengassen Jerusalems. Die Stimmung ist

 

aufgeladen, man kann die erwartungsvolle Spannung, die in der Luft

 

liegt regelrecht spüren: Jetzt passiert etwas Großes.

 

Hosch’anna – hilf doch, rette doch – das ruft man nicht irgendjemandem zu.

 

Hier wird ein großer König willkommen geheißen, der so eng mit Gott verbunden ist, dass er sein Volk wirklich retten kann.

 

. Die Jünger erinnern sich später an eine Begebenheit, die kurz danach geschehen ist. Sie hilft ihnen, zu verstehen, warum Jesus seinen Einzug nach Jerusalem nicht dazu genutzt hat, seine Herrschaft ein für alle Mal aufzurichten, weil er einem größeren Ziel gefolgt ist.

 

Jesus kam nun sechs Tage vor dem Pas’cha nach Bethania, wo Lazarus war – der Verstorbene, den er von den Toten auferweckt hatte. 2 Sie veranstalteten für ihn nun dort ein Abendessen, und Martha bediente; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm ‹zu Tische› lagen. 3 Maria nahm nun ein Pfund Balsam von echter, sehr kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füße mit ihren Haaren. Das Haus aber wurde von dem Duft des Balsams erfüllt. 4 Es sagt nun einer von seinen Jüngern, Judas, Simons Sohn, der Iskariot, der ihn überliefern würde: 5 Warum ist dieser Balsam nicht für dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben worden? 6 Er sagte dies aber nicht, weil er für die Armen besorgt war, sondern weil er ein Dieb war und das Geldkästchen hatte und wegtrug, was eingelegt wurde. 7 Jesus sprach nun: Lass sie. Für den Tag meines Begräbnisses hat sie es bewahrt. 8 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.

 

 

 

Was für eine Verschwendung! – rufen einige der Augenzeugen.

 

Durch die spontane Tat Marias verduftet wortwörtlich ein komplettes Jahresgehalt der damaligen Zeit.

 

Doch Jesus nimmt sie in Schutz:

 

Sie hat ein gutes Werk an mir getan.

 

Was Maria hier tut, geschieht ohne jede Berechnung. Sie hat nichts vorausgeahnt. Sie gibt alles hin, was sie hat, weil sie offenbar bei Jesus mehr gefunden hat, als in ihrem bisherigen Leben.

 

Jesus sieht in dem, was sie tut, eine prophetische Tat. Sie bezeugt in aller

 

Öffentlichkeit, dass Jesus der gesalbte König ist, der Messias, den Gott versprochen hat. Ohne es zu wissen, nimmt sie damit auch die Salbung zu seinem Begräbnis vorweg. Nur ein paar Tage später würde ja alles so schnell gehen, niemand hätte dann mehr Zeit für diese letzte Ehrerbietung.

 

Maria stellt uns vor Augen, dass der Weg von Jesus kein Unfall der Geschichte

 

war, sondern Gottes guter Plan, um Menschen in eine geheilte Beziehung zu ihrem Schöpfer zu führen.

 

Aus der Liebe Gottes, die unser Leben verändert, wächst in uns die Liebe zum

 

Mitmenschen, der uns braucht. – Diese Reihenfolge ist wichtig, denn ich kann nur das weitergeben, was ich selbst bekommen habe.

 

Durch sie entdecken wir die Liebe als Sehhilfe, um zu begreifen, was Jesus in der Karwoche aus Liebe für uns getan hat.

 

Ein paar Jahre später schreibt der Apostel Paulus in einem Brief an seine Gemeinde

 

in Korinth (Kapitel 13):

 

3 Und wenn ich alle meine Habe (an die Armen) austeilte (…) aber keine Liebe

 

besäße, so würde es mir nichts nützen.

 

4 Die Liebe ist langmütig, ist freundlich; die Liebe ist frei von Neid, die Liebe prahlt

 

nicht, sie bläht sich nicht auf,

 

5 sie ist nicht rücksichtslos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, lässt sich nicht

 

erbittern, trägt das Böse nicht nach;

 

8 Die Liebe hört niemals auf.

 

Gibt es eine schönere Beschreibung der Haltung von Jesus, mit der er auch in die

 

Karwoche gegangen ist?

 

Maria hat begriffen: Wer sein Leben behalten will, der wird’s verlieren, wer aber

 

sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.

 

Paulus schreibt weiter: 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die

 

größte unter diesen aber ist die Liebe. - Amen.

 

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Predigt des Archimandriten Mitrofan - PALMSONNTAG [2021]
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Psalm 118 (119)

 

"Selig, deren Weg ohne Tadel ist, die gehen nach der Weisung des HERRN..."

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Die zehn Gebote

 

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern ist, tiefer als die Erdoberfläche. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Halte den Sabbattag und heilige ihn, wie es dir der HERR, dein Gott, geboten hat! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch all dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du. Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der HERR, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der HERR, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie es dir der HERR, dein Gott, geboten hat, damit du lange lebst und es dir gut geht in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!

Du sollst nicht töten!

Du sollst nicht ehebrechen!

Du sollst nicht stehlen!

Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!

Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten; und du sollst dich nicht gelüsten lassen nach dem Haus deines Nächsten, noch nach seinem Acker, noch nach seinem Knecht, noch nach seiner Magd, noch nach seinem Rind, noch nach seinem Esel, noch nach allem, was dein Nächster hat!         

 

5 Mo 5, 7-21

 

„Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren…

Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote!:

...Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Ehre deinen Vater und deine Mutter! und Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“

 

Jesus Christus

 

 

„Dann werde ich nicht zuschanden, wenn ich auf alle deine Gebote achte.“

 

Ps 118, 6

 

„Um die Gebote Christi zu halten, musst du sie kennen.

Lies das heilige Evangelium, tritt in seinen Geist ein und mache es zu deiner Lebensregel.“

 

Hl. Nikon von Optina

 

 

„Ein Volk, das die Zehn Gebote nicht achtet, ist ein verlorenes Volk.“

 

Präsident Theodore Roosevelt

 

 

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Spende für Kirchenkauf

 

Liebe Brüder und Schwestern,

die Föhrich-Kirche in Feuerbach, welche uns von der Evangelischen Kirche seit 2009 für Gottesdienste zur Verfügung gestellt wird, steht nun zum Verkauf. Wir als Gemeinde zu Ehren des Heiligen Propheten Elias haben das Vorkaufsrecht, wenn wir es schaffen die nötige siebenstellige Summe durch Spenden zu erhalten.

Wir bitten nun um Ihre Hilfe die Kirche zu kaufen, denn wir wissen nicht, ob wir nach dem Verkauf an einen anderen Besitzer weiterhin dort Gottesdienste feiern können.

Ihr Name wird als Stifter in ein spezielles Buch für ewiges Gedenken (вечное поминовение) eingetragen, welches in der Kirche aufbewahrt wird. Schreiben Sie diesen Namen bitte mit in den Verwendungszweck!
     
Unser Konto:
Kontoinhaber: Russisch-Orthodoxe Kirchengemeinde des Hl. Propheten Elias in Stuttgart
IBAN: DE11 6005 0101 7005 6226 13
BIC: SOLADEST600
Baden-Württembergische Bank
Bitte bei Verwendungszweck angeben: „Spende für Kirchenkauf – Name des Spenders“

Auf Wunsch erhalten Sie gerne eine Spendenbescheinigung.

Vergelt’s Ihnen Gott!

 

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Gebet um eine Kirche

 

 

Herr, Jesus Christus, du Sohn Gottes, du hast gesagt: „Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich euch gewähren.“

Deine Worte sind fest und verlässlich, Herr. Deine Barmherzigkeit ist grenzenlos und deine Menschenliebe ist unermesslich. So flehen wir, deine Diener, die wir uns in Deinem Namen versammelt haben, mit einer Stimme zu dir und bitten dich: Schenke uns, der du Großes und Wunderbares vollbringst, eine würdige Stätte der Anbetung und Ehrerbietung, nach deinem Willen. Denn du bist gepriesen jetzt und

alle Zeit und in alle Ewigkeit. Amen.

 

(Gebet der russisch - orth. Kirchengemeinde „Hl. Kyrill und Method“ in Hamburg)

 

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BEICHTZEITEN - ÄNDERUNG

 

 

 

Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

 

 

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

 

 

jeden Sonntag kommen immer mehr Gläubige zur Beichte. Oft verzögert sich der Beginn der Liturgie dabei, was für viele nicht zumutbar ist.

 

Deshalb haben wir Priester gemeinsam mit dem Vorstand folgendes beschlossen:

 

Die Beichte wird vor der Liturgie nur in der Zeit von 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr gehört.

 

Wenn Sie ein geistliches Gespräch oder eine längere Beichte wünschen und benötigen, dann wenden Sie sich bitte an Vater Dimitri oder Vater Mitrofan. Wir finden Zeit für Sie.

 

Wer an der Kommunion teilnehmen will, sollte bei Beginn der Liturgie in der Kirche sein.

 

Ich bedanke mich für Ihr Verständnis.

 

 

 

In der Liebe Christi!

 

 

 

Ihr Archimandrit Mitrofan

 


Apostel Andreas - Predigt des Archimandriten Mitrofan

 

Liebe Brüder und Schwestern,

 

mit dem hl. Andreas fängt eigentlich alles an. Er ist der Erste. Der Anfang der dem Herrn nachfolgt. Das Johannesevangelium berichtet, Andreas sei ein Jünger des Johannes gewesen. Er ist dabei, als Johannes und Jesus sich begegnen und versteht sofort, dass Jesus kein gewöhnlicher Mann sein kann. "Was sucht ihr?", fragt Jesus Andreas und einen weiteren Jünger des Johannes. Sie begleiten ihn in sein Zuhause, bleiben bei ihm. Und dann macht sich Andreas auf den Weg, sucht seinen Bruder Simon, den man später den "Petrus" nennen wird. Begeistert erzählt er ihm von seiner Begegnung und bringt alles auf den Punkt: "Wir haben den Messias gefunden." Schon nach einem Tag hat er begriffen, worum es geht.

 

Der Erstberufene hat keinen besonderen Platz unter den Aposteln

 

Die anderen Evangelien erzählen diese Berufungsgeschichte deutlich anders. Petrus und Andreas treffen da gemeinsam auf Jesus, es ist keine Rede davon, dass die beiden oder auch nur einer von ihnen Jünger des Johannes gewesen sei. Aber auch dort gehört Andreas zu den ersten, die Jesus nachfolgen. Im Lauf der Zeit hält sich diese Spitzenposition aber erstaunlicherweise nicht durch. Andreas spielt keine besondere Rolle unter den Aposteln. Der Anführer wird Petrus. Jesus etabliert eine Dreiergruppe aus Petrus, Johannes und Jakobus, die ganz besondere Augenblicke mit ihm teilen dürfen, wie etwa die Verklärung auf dem Berg Tabor - auch zu dieser Gruppe gehört Andreas nicht.

 

 

 

Aber der Fischer vom See Genezareth ist ein treuer Nachfolger seines Herrn. Nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu ist Andreas als Missionar unterwegs gewesen: In Kleinasien und Griechenland, Armenien und Georgien hat er das Evangelium verkündet. Treu blieb er seinem Herrn bis in den Tod: In Achaia bekehrte Andreas viele Menschen zum Christentum - unter ihnen soll auch die Frau des Prokonsuls Ägeas gewesen sein. Dieser zwang Andreas dazu, den Göttern zu opfern und damit ihre Existenz anzuerkennen. Andreas weigerte sich. Der Prokonsul verurteilte den Apostel zum Tod am Kreuz. Als Andreas zum Platz der Hinrichtung geführt wurde, erblickte er das Kreuz. Es ist x-förmig gewesen, daher haben die "Andreaskreuze" vor Bahnübergängen bis heute ihren Namen.

 

Andreas reagierte nicht mit Angst oder Schrecken auf das Folterinstrument, sondern vielmehr mit Freude. "Sei mir willkommen, Kreuz! Du, geweiht vom Leib Christi und geziert von seinen Gliedern wie von Perlen", soll er gesagt haben. Andreas wurde an das Kreuz gebunden und überlebte zwei Tage lang. Während seines Martyriums soll er unablässig weiter das Evangelium verkündet haben, bis zum letzten Atemzug.

 

Lasst uns den Hl. Andreas bitten 7ns beizustehen, dass wir, gerade in diesen Zeiten Treue Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus bleiben.

 

Amen!

 

 

 

Zum Fest des heiligen Andreas begrüße ich sie alle von ganzem Herzen und ich bleibe mit ihnen in der Liebe Christi immer verbunden.

 

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EIN GEBET FÜR DIE EINHEIT DER ORTHODOXEN CHRISTEN

 

 

 

 

 

Siehe, wie schön und lieblich ist es, wenn Brüder in Einheit miteinander leben!

 

 

 

O Herr Jesus Christus, unser Gott, Haupt der Kirche, die dein Leib ist, Der Du für Deine Jünger zum Vater betetest, „dass sie alle eins sein mögen, so wie Du, Vater, in Mir bist, dass sie auch in Uns eins sein mögen, dass die Welt glaubt, dass Du mich gesandt hast“ - wir bekennen, dass Deine Kirche eine ist und nicht geteilt werden kann; wir trauern um alle, die sich von ihr abgetrennt haben und wir beten zu Dir dass die Spaltungen aufhören mögen. Wir setzen unser Vertrauen nicht auf Herrscher und nicht auf Menschensöhne, in denen es Heil nicht gibt, sondern wir setzen alle Hoffnung auf Dich und wir bitten Dich: Sende Deinen Heiligen Geist herab, um unsere Hierarchen zu leiten, dass sie wahrhaftig das Wort deiner Wahrheit bewahren und und dass sie die Einheit der Kirchen in allen ihren Entscheidungen bezeugen mögen. Bewahre uns, o Herr, vor dem Bösen und vor all seinen Versuchen uns zu spalten, vor den Machenschaften der Regierungen, vor dem Ehrgeiz gefallener Menschen und vor der Sünde des Stolzes. Heile die Wunden, die durch unsere Lieblosigkeiten entstehen, und erfülle uns und unsere Hierarchen mit Liebe füreinander als Brüder in Christo. Erhalte uns in deiner Wahrheit – Dein Wort ist Wahrheit. Dir und Deinem Vater und dem Heiligen Geist, der Heiligen Trinität, der Quelle und der Offenbarung aller Einheit, eines Wesens und ungeteilt, gebührt alles Lob, alle Ehre und alle Anbetung, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

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Gottesdienste

 

 

 

 

Jeden Sonntag, um 10:00 Uhr, wird die göttliche Liturgie gefeiert

 

(9:30 Uhr - Beichte)

 

 

 (siehe auch oben)